Gedenkveranstaltungen

Wie jedes Jahr haben die Banater Senioren aus Ingolstadt am 18. Januar im Nischbachhaus der Russlanddeportierten vor 71 Jahren gedacht. Die Gedenkmesse im Hildegardissaal hat Monsignore Andras Straub gehalten. Zum Gedenken an die dort Verstorbernen haben der Vorsitzende des Hilfswerks, Herr Nikolaus Rennon, und der Heimbewohner, Herr Michael Butto, welcher nach Russland deportiert war, beim Denkmal einen Kranz niedergelegt. Zusammen mit Herr Monsignore A. Straub haben wir am Denkmal der Verstorbenen gedacht und für sie gebetet. 

Im Speisesaal, bei Kaffee und Kuchen hat Fr. Graf über diese schwerste Leidenszeit unserer Volksgruppe referiert. Aus den Erinnerungen der Überlebenden ist die ganze Tragik welche unsere Landsleute erdulden mussten, ersichtlich. Nur weil sie deutsche waren, mussten sie für das büßen, was der Krieg angerichtet hat. 

An die Baraganverschleppung unserer Landsleute vor 65 Jahren gedachten wir am 13.Juni 2016. Im Juni 1951 begann für mehr als 44.000 Menschen eine leidvolle Zeit. Um 14:00 Uhr hat unser Monsignore Andreas Straub, wie jedes Jahr, im Hildegardissaal eine Gedenkmesse gehalten. Anschließend haben ehemals Deportierte Blumen am Denkmal niedergelegt und zwischen den Liedern "Mensch hast du ein Leid zu tragen" und  "Näher mein Gott zu dir" hat Monsignore Straub mit uns für die dort Verstorbenen gebetet.

Ergreifend war der Vortrag von Fr. Graf Franziska, welche nach dem Kaffee und Kuchen über die leidvolle Zeit im Baragan referierte.Die Menschen wurden auf baumlosem Feld ausgelagert und mussten zuerst unter freiem Himmel die Nacht verbringen, bis sie sich mit den mitgebrachten Möbelstücken und Decken hüttenähnliche Unterkünfte erstellen konnten. Es ist beeindruckend was diese Menschen in den 5 Jahren ihrer Deportation bei allem Elend geleistet haben. Achtzehn Ortschaften mit geraden Straßen, Schulen und Bethäuser wurden praktisch aus dem Boden gestampft. Als sie nach 5 Jahren wieder ins Banat zurück durften, sind diese Häuser verfallen. 

Wir gedenken jedes Jahr an diese leidvolle Zeiten und hoffen und beten, dass solche unmenschliche Deportationen und Zwangsverschleppungen nie mehr geschehen. 

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